Winterdienst in Burscheid



Die Verantwortung für den Gehweg vor Ihrem Grundstück liegt bei Ihnen, nicht bei der Kommune – auch dann, wenn Sie nachts nicht vor Ort sind. Auf fünfzehn Kilometer Luftlinie liegen dreihundert Höhenmeter. In Köln regnet es, in Wipperfürth schneit es. Dazu kommt in den Talsperrenlagen Nebel- und Nieselglätte, die sich über den ganzen Tag hält.

Stemweder Haus & Garten übernimmt diese Pflicht für Sie. Seit 2013 räumen und streuen wir für Gewerbebetriebe, Handelsketten, Telekommunikationsunternehmen, Wohnungseigentümergemeinschaften und Industriestandorte – von der einzelnen Hofeinfahrt bis zum Werksgelände. Über unsere Notfallhotline sind wir rund um die Uhr erreichbar, auch am Wochenende und an Feiertagen.

Räum- und Streupflicht in Burscheid: wer muss wann räumen

Mitarbeiter räumt einen Gehweg beim Winterdienst in Burscheid

Für die Gehwege entlang Ihres Grundstücks sind in aller Regel Sie zuständig, nicht die Kommune. Städte und Gemeinden übertragen die Reinigungs- und Winterdienstpflicht per Straßenreinigungssatzung auf die Anlieger. Wie weit sie reicht und bis wann geräumt sein muss, steht in der Satzung Ihrer Kommune – werktags meist am frühen Morgen, sonn- und feiertags später.

Wir arbeiten nach der ortsüblichen Satzung. Die Tourenplanung richtet sich also nach den Fristen, die für Ihre Fläche tatsächlich gelten, nicht nach einem Pauschalzeitpunkt.

Die Pflicht lässt sich per Vertrag auf einen Dienstleister übertragen, und genau das tun unsere Kunden. Vollständig aus der Verantwortung sind Sie damit nicht: Es bleibt die Pflicht, den Dienstleister sorgfältig auszuwählen und im laufenden Betrieb zu kontrollieren. Deshalb dokumentieren wir jeden Einsatz so, dass Sie diese Kontrolle belegen können.

Preise für den Winterdienst in Burscheid


Zwei Modelle stehen zur Wahl, und sie verteilen das Risiko unterschiedlich. Die Saisonpauschale ist eine feste Summe für den gesamten Bereitschaftszeitraum, unabhängig davon, ob der Winter mild oder streng ausfällt. Die Abrechnung pro Einsatz ist in milden Wintern günstiger, in schneereichen teurer.

Für Gewerbeobjekte empfehlen wir in aller Regel die Pauschale, weil die Verkehrssicherungspflicht ohnehin durchgehend besteht und die Kosten dann im Budget planbar sind. Die Höhenlage verlängert die Saison an beiden Enden – der erste Einsatz fällt oft in den Oktober, der letzte in den April.

Was die Summe selbst bestimmt: Flächengröße, Örtlichkeit, der Anteil an Handarbeit und die Region. Das lässt sich nicht am Telefon abschätzen. Bei größeren Objekten besichtigen wir kostenlos vor Ort und rechnen dann konkret.

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Von der Hofeinfahrt bis zum Werksgelände


Die Flächengrößen reichen bei uns von der einzelnen Hofeinfahrt bis zum kompletten Werksgelände. Kleine Flächen werden von Hand geräumt und abgestumpft, große maschinell in einem Zug. Auf den meisten Objekten kommt beides vor: Der Parkplatz geht maschinell, die Gehwege, Treppen und Eingangsbereiche nicht.

Zum Umfang gehören neben Räumen und Streuen auch der Schneeabtransport, wenn auf dem Grundstück keine Lagerfläche bleibt, sowie die Eisglättebekämpfung an Stellen, an denen Schmelzwasser wieder gefriert – vor Dachabläufen, an Rinnen, unter Vordächern. Die Betriebe liegen im Tal, die Wohngebiete am Hang, und dazwischen liegt die Steigung. Sie entscheidet, ob Salz genügt oder abgestumpft werden muss.

Was passiert, wenn auf Ihrer Fläche jemand stürzt


Dann wird gefragt, wer wann was getan hat. Diese Frage kommt von der Versicherung des Gestürzten, oft Monate später, und beantwortet werden muss sie mit Belegen, nicht mit Erinnerung.

Genau dafür gibt es unsere Einsatzdokumentation: Foto der bearbeiteten Fläche mit Zeitstempel, über eine App erfasst, für jeden einzelnen Einsatz. Sie bekommen damit einen Nachweis, den Sie einer Versicherung oder einem Gericht vorlegen können.

Die Verkehrssicherungspflicht geht per Vertrag auf uns über. Was bei Ihnen bleibt, ist die Pflicht, den Dienstleister auszuwählen und zu kontrollieren – und auch das lässt sich mit der Dokumentation belegen.

Wie eine Zusammenarbeit beginnt


Anfrage, Besichtigung, Angebot, Vertrag – und ab dem vereinbarten Datum steht die Bereitschaft. Die Besichtigung ist bei größeren Objekten kostenlos und der wichtigste Schritt, weil dort festgelegt wird, was tatsächlich passiert: welche Flächen, in welcher Reihenfolge, bis wann, und wohin der Schnee kommt.

Was im Angebot steht, gilt. Nachträgliche Zuschläge für Wochenenden oder Feiertage gibt es nicht – die Bereitschaft ist Teil der Leistung.

Gewerbe, Handel und Wohnungswirtschaft


Der wichtigste Unterschied zwischen gewerblichem und privatem Winterdienst ist nicht die Fläche, sondern der Zeitpunkt. Privat reicht es, wenn der Gehweg zur Frist frei ist. Gewerblich hängt am Räumzeitpunkt ein Betriebsablauf: Ladenöffnung, Schichtwechsel, Anlieferfenster, Sprechstundenbeginn.

Metallverarbeitung, Werkzeug- und Formenbau, Automobilzulieferer und ein dichter Mittelstand, überwiegend in Tallagen. Entsprechend legen wir den Einsatzzeitpunkt objektbezogen fest, nicht nach Tourenkomfort.

Für Wohnungsunternehmen und Eigentümergemeinschaften kommt der Nachweis dazu. Die Verwaltung muss gegenüber Eigentümern und im Schadensfall belegen können, dass geräumt wurde. Unsere App-Dokumentation mit Foto und Zeitstempel liefert genau das.

Der Winter in Burscheid

Streufahrzeug des Winterdienstes auf der Straße bei Burscheid

Burscheid liegt auf 207 Metern am Rand des Mittelgebirges und gehört damit zur Region Bergisches Land. Die niederschlagsreichste Region Nordrhein-Westfalens. Die Westflanke staut die feuchte Atlantikluft, entsprechend fällt hier mehr Schnee als wenige Kilometer weiter im Rheintal.

Auf fünfzehn Kilometer Luftlinie liegen dreihundert Höhenmeter. In Köln regnet es, in Wipperfürth schneit es. Dazu kommt in den Talsperrenlagen Nebel- und Nieselglätte, die sich über den ganzen Tag hält.

Daraus folgt die Arbeitsweise: räumen und Streuen kombiniert, an Steigungen und in Serpentinen abstumpfend. Die Auslösekriterien hängen an der Höhenlage des Objekts. Die Höhenlage verlängert die Saison an beiden Enden – der erste Einsatz fällt oft in den Oktober, der letzte in den April. Bereitschaft: November bis März, in Höhenlagen bis April.

Wenn der bisherige Dienstleister ausfällt


Der häufigste Grund für einen Anruf mitten in der Saison ist nicht Unzufriedenheit mit dem Preis, sondern Nichterscheinen. Ein Dienstleister, der bei der ersten größeren Lage nicht kommt, hat sich in aller Regel übernommen.

Wir übernehmen kurzfristig, soweit in der betreffenden Tour noch Kapazität frei ist. Wenn nicht, sagen wir das – ein Vertrag, den wir nicht bedienen können, hilft Ihnen nicht und uns auch nicht. Rufen Sie über die Notfallhotline an, dann klären wir es sofort.

Welche Vertragsform zu Ihrem Objekt passt


Bei der Saisonpauschale steht die Summe vor dem Winter fest, unabhängig von der Zahl der Einsätze. Bei der Abrechnung pro Einsatz zahlen Sie nur, wenn gearbeitet wurde. Das erste Modell verlagert das Wetterrisiko auf uns, das zweite lässt es bei Ihnen.

Die Höhenlage verlängert die Saison an beiden Enden – der erste Einsatz fällt oft in den Oktober, der letzte in den April. Welches Modell günstiger ist, entscheidet sich also erst rückblickend – planbar ist nur die Pauschale.

Beides lässt sich mit einer festen Reaktionszeit und einer Prioritätenliste kombinieren. Was gilt, steht im Angebot, nicht im Kleingedruckten.

Häufige Fragen zum Winterdienst in Burscheid

Gefahrzeichen Schneeglätte – Verkehrssicherungspflicht in Burscheid

Übernehmen Sie auch kurzfristig? Ja, soweit in der Tour für Ihr Gebiet noch Kapazität frei ist. Rufen Sie an, wir sagen Ihnen ehrlich, ob wir Ihr Objekt noch verlässlich bedienen können.

Können wir mitten in der Saison wechseln? Ja, wenn Kapazität frei ist. Wichtig ist ein schriftlich festgehaltener Stichtag, ab dem wir zuständig sind, damit keine Lücke entsteht.

Woher wissen Sie, dass Sie ausrücken müssen? Wir richten uns nach den offiziellen Warnmeldungen für Ihr Gebiet. Jeder Einsatz wird per App mit Fotos und Zeitstempel dokumentiert.

Warum bekommen wir Schnee und die Nachbarstadt nicht? Weil dreihundert Höhenmeter dazwischen liegen. Die Schneefallgrenze verläuft im Bergischen Land oft mitten durch das Auftragsgebiet. Wir planen Objekte deshalb nach Höhenlage, nicht nach Ort.

Verwenden Sie Streusalz? Nur dort, wo es zulässig und sinnvoll ist. Wo die Satzung es beschränkt, wo Bepflanzung angrenzt oder wo es zu kalt für Salz wird, streuen wir abstumpfend.

Ab wann muss geräumt sein? Das gibt die Satzung Ihrer Kommune vor, werktags meist am frühen Morgen, sonn- und feiertags später. Wir arbeiten nach der ortsüblichen Satzung und richten die Tourenplanung danach aus.

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