Winterdienst in Marsberg



Wenn es nachts schneit, haftet am Morgen der Eigentümer – nicht die Stadt. Die Räum- und Streupflicht für Gehwege ist in Marsberg wie in fast allen Kommunen per Satzung auf die Anlieger übertragen. Wer sie nicht erfüllt, haftet bei einem Sturz persönlich.

Stemweder Haus & Garten übernimmt diese Pflicht für Sie. Seit 2013 räumen und streuen wir für Gewerbebetriebe, Handelsketten, Telekommunikationsunternehmen, Wohnungseigentümergemeinschaften und Industriestandorte – von der einzelnen Hofeinfahrt bis zum Werksgelände. Über unsere Notfallhotline sind wir rund um die Uhr erreichbar, auch am Wochenende und an Feiertagen.

Wer in Marsberg räumen muss – und bis wann

Schneeschaufel mit frisch geräumtem Schnee beim Winterdienst in Marsberg

Die häufigste Fehlannahme lautet, die Stadt sei für den Gehweg zuständig. Für Fahrbahnen stimmt das meist, für Gehwege fast nie. Die Kommune überträgt diese Pflicht per Satzung auf die Anlieger – auf Eigentümer, und über den Mietvertrag oft weiter auf Mieter oder auf die Hausverwaltung.

Der Umfang ist dabei enger definiert, als viele denken: gefordert ist meist eine begehbare Breite, nicht die vollständige Freilegung, und die Fristen enden typischerweise am Abend. Was genau gilt, regelt die Satzung vor Ort. Wir richten die Touren an diesen Fristen aus.

Wer die Pflicht abgibt, gibt die Verantwortung nicht vollständig ab. Auswahl und Kontrolle bleiben beim Auftraggeber. Unsere Einsatzdokumentation mit Foto und Zeitstempel ist genau dafür gemacht.

Was Winterdienst in Marsberg kostet


Einen Pauschalpreis pro Quadratmeter gibt es bei uns nicht, und wer einen nennt, hat sich die Fläche nicht angesehen. Der Preis hängt an vier Dingen: der Größe der Fläche, der Örtlichkeit – Zuwegung, Hindernisse, und wohin der Schnee überhaupt geschoben werden kann –, dem Anteil Handarbeit gegenüber maschinell bearbeitbaren Flächen und der Region, weil Anfahrt und zu erwartende Einsatzhäufigkeit sich deutlich unterscheiden.

Der Unterschied zwischen Hand und Maschine ist der größte Hebel. Ein zusammenhängender Parkplatz lässt sich in einem Zug räumen. Verwinkelte Gehwege, Treppen, Rampen und schmale Zuwegungen müssen von Hand bearbeitet werden, und das kostet ein Vielfaches der Zeit.

Abgerechnet wird als Saisonpauschale oder pro Einsatz. Was besser passt, hängt vom Objekt ab. Bei größeren Objekten kommen wir vorher kostenlos zur Besichtigung und stimmen Umfang, Flächen und Prioritäten mit Ihnen ab.

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Was wir nicht versprechen


Wir sagen keine Reaktionszeit zu, die wir in einer Ausnahmelage nicht halten können. Bei extremem Wetter werden Objekte mit besonderem Risiko zuerst angefahren – Pflegeeinrichtungen, Klinikzufahrten, Betriebe mit Frühschicht. Das ist vorher vereinbart und keine Entscheidung, die im Einsatz spontan fällt.

Wir nehmen auch nicht unbegrenzt Aufträge in einem Gebiet an. Eine Tour, die zu voll ist, macht die Zusage für jeden Kunden darin wertlos. Wenn wir absagen, hat das diesen Grund.

Notfallhotline rund um die Uhr


Glätte hält sich nicht an Bürozeiten. Über unsere Notfallhotline sind wir rund um die Uhr erreichbar, auch am Wochenende und an Feiertagen. Das gilt für Bestandskunden bei einer akuten Lage genauso wie für kurzfristige Anfragen, wenn ein bestehender Dienstleister ausfällt.

Wir rücken nach offiziellen Warnmeldungen aus. Die Entscheidung hängt also nicht daran, ob jemand nachts zufällig aus dem Fenster schaut, sondern an einer nachvollziehbaren Quelle. Schneemenge und Verwehungen bestimmen das Geschehen, dazu gefrierender Regen in Inversionslagen. Nordhänge tauen den ganzen Tag nicht ab und bleiben auch bei Sonnenschein vereist.

Wer haftet, wenn jemand stürzt


Bei einem Sturz auf nicht geräumtem Gehweg haftet der Verkehrssicherungspflichtige – wem die Fläche gehört oder wem die Pflicht vertraglich übertragen wurde. Es geht dabei nicht nur um Schmerzensgeld: Kranken- und Unfallversicherungen nehmen Regress, und bei schweren Verletzungen erreichen die Forderungen schnell fünfstellige Beträge.

Entscheidend im Streitfall ist der Nachweis. Wer nicht belegen kann, dass zur maßgeblichen Zeit geräumt und gestreut war, steht schlecht da, selbst wenn tatsächlich gearbeitet wurde. Deshalb dokumentieren wir jeden Einsatz mit Fotos über eine App, mit Zeitstempel und Zustand der Fläche nach der Bearbeitung.

Reaktionszeit und Tourenplanung


Eine kurze Reaktionszeit entsteht nicht durch Versprechen, sondern durch Tourenplanung. Objekte in Marsberg fahren wir gemeinsam mit denen in Wünnenberg (12 km) und Lichtenau (18 km) an, sodass die Anfahrt zwischen zwei Einsatzorten kurz bleibt. Die nächste größere Stadt ist Paderborn, 29 Kilometer entfernt.

Wie viele Objekte in eine Tour passen, hängt von Flächengröße und Anteil Handarbeit ab. Deshalb nehmen wir nicht unbegrenzt Aufträge in einem Gebiet an – eine überfüllte Tour verlängert die Reaktionszeit für alle.

Wie der Winter hier tatsächlich aussieht

Streufahrzeug bei starkem Schneefall beim Winterdienst in Marsberg

Die schneereichste Region des Landes mit der längsten Saison. In den Hochlagen beginnt der Winterdienst im Oktober und reicht bis in den April. Marsberg liegt auf 253 Metern am Rand des Mittelgebirges, was für die Einsatzplanung mehr aussagt als der Ortsname.

Der maßgebliche Punkt ist die Art der Glätte, nicht die Schneemenge. Schneemenge und Verwehungen bestimmen das Geschehen, dazu gefrierender Regen in Inversionslagen. Nordhänge tauen den ganzen Tag nicht ab und bleiben auch bei Sonnenschein vereist.

Größtes Mittelgebirge Nordrhein-Westfalens, von hundertfünfzig bis über achthundert Meter. Echte Räumtechnik, Schneeabtransport als Regelleistung und Splitt an allen Steigungen. In den Hochlagen halten wir Kapazität vor, die im Flachland nie gebraucht würde.

Streugut und örtliche Auflagen


Die Wahl des Streuguts richtet sich nach drei Dingen: der Satzung Ihrer Kommune, der Art der Fläche und der Temperatur. Ein Werk liegt im Tal, seine Zufahrt überwindet zweihundert Höhenmeter. Die Schichtübergabe funktioniert nur, wenn diese Steigung frei ist, und genau dort setzt die Tourenplanung an.

Wir stimmen das vor der Saison mit Ihnen ab, weil eine falsche Wahl teuer wird – entweder durch Bußgelder, durch Schäden an Bepflanzung und Belag oder dadurch, dass die Fläche trotz Streuung glatt bleibt.

Kleine Zuwegung oder großes Areal


Wir arbeiten für Objekte jeder Größenordnung, von der Hofeinfahrt eines Betriebs bis zum mehrere Hektar großen Werksgelände. Die Technik richtet sich nach der Fläche: Handgerät und Schneeschieber für Gehwege und Treppen, Kompakttraktor mit Räumschild für Höfe und Parkplätze, größere Technik für zusammenhängende Areale.

Ein Werk liegt im Tal, seine Zufahrt überwindet zweihundert Höhenmeter. Die Schichtübergabe funktioniert nur, wenn diese Steigung frei ist, und genau dort setzt die Tourenplanung an.

Zum Leistungsumfang gehören Räumen, Streuen, Eisglättebekämpfung und bei Bedarf der Schneeabtransport.

Häufige Fragen zum Winterdienst in Marsberg

Freigeräumter Gehweg zwischen Schneewällen in Marsberg

Bin ich als Auftraggeber aus der Haftung? Die Verkehrssicherungspflicht geht vertraglich auf uns über. Ihnen bleibt die Auswahl- und Kontrollpflicht – die Einsatzdokumentation ist genau dafür da.

Wohin kommt der Schnee? Das legen wir bei der Besichtigung fest. Reicht die Lagerfläche auf dem Grundstück nicht aus, fahren wir ab – vereinbart wird das vorher, nicht im Einsatz.

Wann beginnt im Sauerland die Wintersaison? In den Hochlagen regelmäßig im Oktober, in den Tälern im November. Wir setzen den Bereitschaftszeitraum nach der Höhenlage des Objekts an, nicht nach Kalenderdatum.

Ab wann muss geräumt sein? Das gibt die Satzung Ihrer Kommune vor, werktags meist am frühen Morgen, sonn- und feiertags später. Wir arbeiten nach der ortsüblichen Satzung und richten die Tourenplanung danach aus.

Sind auch kleine Flächen möglich? Ja. Wir betreuen einzelne Hofeinfahrten genauso wie Werksgelände. Bei kleinen Objekten ist meist die Abrechnung pro Einsatz sinnvoller als die Saisonpauschale.

Verwenden Sie Streusalz? Nur dort, wo es zulässig und sinnvoll ist. Wo die Satzung es beschränkt, wo Bepflanzung angrenzt oder wo es zu kalt für Salz wird, streuen wir abstumpfend.

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